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Die COMET

Captain Futures überlichtschnelles Raumschiff, die "COMET", wurde von ihm zusammen mit seiner Mannschaft selbst entwickelt und gebaut. Es verfügt - zumindest im Animé - über ein zyklotronengetriebenes Photonentriebwerk, ein Hyperraum-Aggregat sowie über einen FTL-Antrieb, den sogenannten "Oszillationsantrieb" (im Roman: Vibrations- oder Schwingungsanrieb), ist mit 4 Protonenkanonen bestückt und besitzt außerdem eine Tarnvorrichtung, die es mittels ionisierter Partikel wie einen Kometen aussehen lässt (daher auch der Name).

Laut der - zugegebenermaßen sehr phantasievollen - Rißzeichnung aus den Bastei-Comicheften misst das Schiff von Bug- zu Heckkugel 200 m, für die Bugkugel ist ein Durchmesser von 60 m und für die Heckkugel von 35 m anggegeben. In der Heckkugel befinden sich der Maschinenraum sowie der "Hangar" für den Cosmoliner, die Bugkugel enthält das Cockpit, die Mannschaftskabinen, Vorratsräume, das Labor, usw.

Die COMET ist in puncto Geschwindigkeit, Manövrierfähigkeit und Feuerkraft vermutlich das stärkste Schiff ihrer Zeit.

Schutzschilde wie bei "Star Trek", "Star Wars" oder anderen Scifi-Serien sind im Captain-Future-Universum unbekannt - die einzige Möglichkeit, feindlichem Beschuss und etwaigen Treffern zu entgehen, beruht einerseits auf der Reaktionsschnelle des Piloten und andererseits auf der Festigkeit des beim Bau verwendeten Materials... Eine Materie-Transmitter-Technik (die das "Beamen" ermöglicht) scheint ebenfalls nicht zu existieren - insofern ist man auch in diesem Punkt bei CF "näher an der Wirklichkeit".

Die COMET im Pulp-Design

Allerdings wurde aus der Romanvorlage einiges an Technik-Features übernommen, was heutzutage als längst überholt oder als schlichtweg unbrauchbar gilt: So ist z. B. die Nutzung von Kreisbeschleunigern (Zyklotronen) zur Erzeugung von Energie unsinnig (zu hoher Energieverbrauch beim Beschleunigen der Teilchen), und ob man es jemals schaffen wird, mit gebündelten Protonenstrahlen auf weit entfernte Objekte zu schießen, um diese damit zu zerstören, steht aufgrund der Eigenschaften von Protonen zumindest derzeit noch in den Sternen. Aber beides hört sich gut an, oder...?

Normalerweise "parkt" die COMET im unterirdischen Hangar der im Krater Tycho gelegenen Mondbasis und wird mittels einer Platform in Startposition gehoben. An Bord befinden sich neben den Kabinen für die Mannschaft, einer Pantry, einem Aufenthaltsraum sowie Vorrats- und Stauräumen auch ein voll ausgerüstetes Forsschungslabor, das von Future und seiner Mannschaft bei ihren zahlreichen Expeditionen genutzt wird.
Als Beiboot dient der "Cosmoliner", ein kugelförmiges Shuttle mit schwenkbaren Triebwerksdüsen und Platz für 2 Personen.

In den Romanen wird die COMET als "tropfenförmig" beschrieben, was in der Zeichentrickserie jedoch nicht umgesetzt wurde (gottseidank), auch wenn die im Animé gezeigte Hantel-Form sicherlich ungünstig ist, was die Kräfteeinwirkung unter Gravitationeinfluss (vor allem bei Start und Landung) betrifft. Angeblich soll das im Animé verwendete Design von dem des Raumschiffs "Discovery" aus "2001: Odyssee im Weltraum" abgeleitet sein - gewisse Ähnlichkeiten lassen sich zumindest nicht verleugnen.